







Viele Bayern-Fans sind nach vier sieglosen Bundesliga-Spielen sichtlich gefrustet. Immer mehr zweifeln vor allem an Nagelsmann. Manche fordern sogar das vorzeitige Aus des Jungtrainers.
Passend dazu heizt die „BILD“ die Diskussionen rund um Nagelsmann weiter an. Das Blatt spekuliert bereits offen über einen möglichen Nachfolger an der Isar und bringt Thomas Tuchel ins Spiel, mit dem Hinweis, dass dieser „wieder auf dem Markt sei“. Der 49-Jährige ist kein Unbekannter in München und war bereits im Sommer 2018 ein Trainer-Kandidat beim deutschen Rekordmeister. Tuchel wurde erst vor kurzem beim FC Chelsea entlassen.


Als Julian Nagelsmann im Sommer 2021 die Nachfolge von Hansi Flick beim FC Bayern antrat, wurde dieser als absoluter Wunschkandidat bezeichnet. Allein die Tatsache, dass der Jungtrainer einen 5-Jahresvertrag bis 2026 erhalten hat und die Münchner zwischen 20-25 Millionen Euro Ablöse bezahlt haben hat spricht Bände. Knapp ein Jahr später scheint der Trainerstuhl von Nagelsmann bereits zu wackeln. Nach vier sieglosen Spielen in Folger in der Bundesliga steht der 35-Jährige massiv in der Kritik. Die ersten Spekulationen über eine vorzeitige Entlassung machen bereits die Runde. Laut der „BILD“ wäre dies jedoch eine sehr teure Angelegenheit für die Bayern.
Nagelsmann-Abfindung ist vertraglich geregelt
Laut „BILD“-Informationen haben sich Klub und Trainer bereits vor Beginn der Zusammenarbeit Gedanken über ein vorzeitiges Ende gemacht. So soll es eine entsprechende Klausel im Vertrag von Nagelsmann geben, welche die finanzielle Entschädigung regelt, sollte der FCB-Coach den Verein vor dem Sommer 2026 verlassen. Demnach greifen erst nach Ablauf des zweiten Vertragsjahres eine festgelegte Zahlung, welche gestaffelt ist und nach jedem Vertragsjahr geringer wird. Sollte es jedoch zu einer Entlassung im Laufe dieser Saison kommen, müssten die beiden Parteien die Abfindung frei verhandeln.
Gerüchten zufolge verdient Nagelsmann zwischen acht bis neun Millionen Euro pro Jahr. Bei einer Restvertragslaufzeit von knapp 2,5 Jahren müssten die Bayern vermutlich deutlich mehr als zehn Millionen Euro Abfindung zahlen.
Mit Blick auf die jüngsten Aussagen von Klubchef Oliver gibt es derzeit keine Trainer-Debatte beim deutschen Rekordmeister. Der 53-Jährige betonte am Sonntag, dass man nach wie vor „voll überzeugt“ von Nagelsmann sei und man sich „im Moment mit keinem Trainer-Wechsel“ beschäftigt.

Im Sommer wechselte Ryan Gravenberch mit großen Vorschusslorbeeren zum FC Bayern. Stolze 18,5 Mio. Euro ließ sich der Rekordmeister die Dienste des Supertalents von Ajax Amsterdam kosten. Nach den ersten Wochen bekommt der Youngster immer mehr den harten Konkurrenzkampf beim Rekordmeister zu spüren.
Trotz des wochenlangen Ausfalls von Leon Goretzka (Knie-OP) zum Saisonstart, sprangen für den Niederländer gerade einmal 106 Spielminuten in der Bundesliga heraus. Auf einen Startelfeinsatz wartete er bisher vergeblich. Nur im DFB-Pokal durfte er von Beginn an ran und wusste gleich zu überzeugen. Seitdem musste er sich mit Kurzeinsätzen begnügen. Sicher ist dieser Umstand auch der Leistungssteigerung von Marcel Sabitzer geschuldet, aber glücklich ist der Mittelfeldspieler darüber nicht.
„Man möchte spielen, aber der Trainer wählt andere Spieler aus“
Bayern-Trainer Julian Nagelsmann gab bereits vor dem Augsburg-Spiel zu, dass der junge Niederländer einer der Spieler sei, die bislang weniger Spielzeit bekommen haben als sie eigentlich verdient hätten. Eine schwierige Situation für Gravenberch, der sich gegenüber „ESPN“ enttäuscht über seinen Start beim deutschen Meister zeigte: „Ehrlich gesagt, ja das bin ich. Man möchte spielen, aber der Trainer wählt andere Spieler aus. Ich muss das akzeptieren, aber es ist schwierig“, so der 20-jährige. Eigenen Aussagen zufolge hatte dieser „auf mehr Minuten gehofft“. Der Niederländer will aber „ruhig bleiben“ und weiter Vollgas geben.
Die geringe Spielzeit wirkt sich indes auch auf die Nationalmannschaftskarriere von Ryan Gravenberch aus. Bondscoach Louis van Gaal verzichtet in den kommenden Länderspielen auf das Mittelfeld-Talent. Für den Niederländer aber kein Grund aufzugeben. Aufgrund der zahlreichen Spiele in den kommenden Wochen, hofft Gravenberch auf Besserung und blickt nach vorn: „Vielleicht gibt mir der Trainer nach der Länderspielpause mehr Minuten.“

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