Miki napisao:Bilo bi dobro da ove Madridjane namuci Valensija i da im oduzme koji bod. Onda bi ih Barsa jos vise pritisnula, iako su do prije par kola bili bezbijedni na 1.poziciji. To bi sve najvise moglo Bajernu da koristi, jer ce Real biti opterecen domacom ligom i nadolazecim El Klasikom.


The Scarface napisao:[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=FiuyuWECvxk[/youtube]
Lud je, on je stvarno lud.


'Iniesta ist der beste Spieler der Welt'
Guardiolas Lehrmeister Juan Manuel Lillo über den Fußball des FC Barcelona, die deutsche Elf von 1972 und den Plan von Joachim Löw
Fast wäre alles anders gelaufen. 2003 war Josep Guardiola, der heutige Trainer des FC Barcelona, Teil der Präsidentschafts-Kandidatur des Werbeunternehmers Lluís Bassat. Hätte Bassat gegen Joan Laporta gewonnen, wäre Guardiola Sportdirektor geworden - und Juan Manuel Lillo Barcelonas Trainer. Lillo, heute 46, hatte 1995 in Spanien Sportgeschichte geschrieben, als er Salamanca in die Primera División führte und mit 29 jüngster Erstligatrainer Spaniens wurde. Die Philosophie Guardiolas hat viel mit Lillo zu tun, zusammen mit Cruyff bezeichnet Guardiola ihn als wichtigste Referenz. Vor dem Hinspiel des Champions-League-Viertelfinales gegen den AC Mailand erklärt Lillo den FCBarcelona - und er verrät, warum es keinen Sinn hat, dieser Mannschaft mit Härte zu begegnen.
SZ: Herr Lillo, wie kam damals der Kontakt zu Guardiola zustande?
Lillo: Das war in der Saison 1996/97, ich war Trainer bei Real Oviedo. Nach unserem Spiel gegen Barça klopfte es an der Kabinentür. Ein Betreuer ging hin und kam zurück: 'Guardiola will mit dir sprechen!' Ich hatte noch nicht mal geduscht. Aber ich bin dennoch hin, weil ich es als große Ehre empfand, Pep ist für mich einer der besten Spieler der Geschichte. Er sagte mir, dass ihm meine Mannschaften gefallen.
SZ: Was gefiel ihm denn genau?
Lillo: Er war erstaunt, dass Barça bessere Spieler hatte als wir, Figo, Ronaldo, Stoitchkov, und wir sie trotzdem immer hinter dem Ball herlaufen ließen. Gegen Salamanca, die ich zuvor trainiert hatte, war ihm auch schon aufgefallen, dass die Bälle an ihm nur so vorbeiflogen. Er hatte das Gefühl, dass es eine Mobilität unter den Spielern gab, die nicht dem Zufall gehorchte, sondern einstudiert war.
SZ: Später hat er Sie als Barça-Trainer vorgeschlagen.
Lillo: Ihm war völlig egal, dass ich gerade erst entlassen worden war. Er war davon überzeugt, dass ich geeignet war. Wer weiß, vielleicht hätten wir ja ein paar Jahre früher angefangen, alles zu gewinnen. Denn das Modell, das wir entwickelten, war in Grundzügen das, was er heute als Trainer anwendet.
SZ: Können Sie das Modell bitte kurz skizzieren?
Lillo: Das geht nicht. Dafür würden nicht mal fünfzehn Bücher reichen. Es gibt nichts Schwierigeres, als simple Dinge zu klären. Das ist, als wenn Sie mich fragen würden, ob ich das Leben erklären kann. Ich kann"s probieren, aber es ist unmöglich.
SZ: Der Italiener Fabio Capello sagte, das Revolutionäre an Barça sei, dass alle einen Schritt nach vorne tun, wenn sie verteidigen müssen.
Lillo: Mal ganz unabhängig von Capello: Wissen Sie, was das Problem ist? Dass die meisten Menschen den Fußball betrachten, als ob man ihn in Kapitel aufteilen müsse. Wir müssen uns im Fußball von Begriffen wie Angriff und Verteidigung lösen. Angriff und Verteidigung existieren nicht! Das sind Hilfsbegriffe, die wir aus kollektiven Sportarten entlehnt haben, die mit der Hand gespielt werden. Aber im Fußball kannst du den Ball eben nicht festhalten.
SZ: Was bedeutet das?
Lillo: Dass wir eine Fußball-Elf eben nicht in Abschnitten betrachten dürfen. Es geht um einen ganzheitlichen Ansatz. Ich habe noch nie eine Elf gesehen, die gut angreift und schlecht verteidigt. Oder umgekehrt. Nehmen Sie die Balleroberung. Als Verfechter des Positionsspiels sagen wir: Es muss gegen den Ball gepresst werden! Der Irrtum der meisten, die Fußball betrachten, liegt darin, dass sie dieses Pressing als eine Frage der körperlichen Aufopferung interpretieren. Aber das ist nicht der Punkt.
SZ: Sondern?
Lillo: Wenn man sich Barcelonas Spiel anschaut, sieht man, dass jeder Ballgewinn auf dem beruht, was die Mannschaft vorher bei Ballbesitz gemacht hat. Barcelona versucht, den Gegner mit möglichst vielen Spielern auf verschiedenen Achsen derart unter Druck zu setzen, dass er, wenn er den Ball erobern sollte, sich im ersten Moment so fühlt, als würde er nach Hause kommen und den Fernseher im Bad finden und die Töpfe im Schlafzimmer. Er muss erst alles neu ordnen, bevor er einen Angriff starten kann. Es geht darum, so viele Gegner zum eigenen Tor blicken zu lassen, dass sie keine Möglichkeit haben, einem Schaden zuzufügen. Dafür muss man natürlich genau einstudieren, wen man wann angreift.
SZ: Ordnung ist das höchste Gut?
Lillo: Ordnung erlaubt es den Spielern, durch Talent und Intelligenz Bälle zu erobern statt über Physis. Aber eines ist auch klar: Die Spieler des FC Barcelona sind sehr, sehr gut. Schrecklich gut.
SZ: Andere Klubs haben doch auch gute Spieler.
Lillo: Aber die meisten verfolgen einen anderen Ansatz. Sie sind davon besessen, ein Gleichgewicht herzustellen, physisch starke und physisch schwache, schnelle und langsame Spieler zu kombinieren. Was für ein Unsinn! Soll man die Scouting-Abteilung nach einem ***** en fahnden lassen, wenn man ein Genie in der Mannschaft hat? Nehmen Sie Andrés Iniesta. Anderswo würde man nach einem Spieler suchen, der ihn ergänzt, seine vermeintlichen Schwächen kompensiert. Barcelona aber stellt ihm Spieler zur Seite, die ihm ähneln und schafft so eine Solidität, die kaum aufzubrechen ist. Das ist wie bei Stoffen: Nichts ist resistenter als homogenes Material. Wer ist homogener als Xavi im Verhältnis zu Iniesta? Oder zu Cesc Fabregas? Oder zu Thiago?
SZ: Wie muss man sich den Trainingsansatz bei Barcelona vorstellen?
Lillo: Das Spielmodell fußt auf einer Trainingsstruktur, die von Fitnesscoach Paco Seirullo entwickelt wurde. Ein Weiser, zu dem man pilgern müsste wie zu einem tibetanischen Mönch. Sein Ansatz beruht nicht auf Aktion, sondern auf Interaktion - der große Unterschied zu althergebrachten Modellen. Klar kann man Flanken bis zur Blindheit üben. Aber ich flanke nur gut, wenn jemand meine Flanke in einem bestimmten Moment verwerten kann. Sonst erlange ich bloß sterile Perfektion beim Tritt gegen den Ball.
SZ: Und so blumig erklärt man das einem Profifußballer?
Lillo: Nein, nein, die Kommunikation mit einem Spieler ist anders als dieses Gespräch. Man sucht nach Trainingsformen, die die Wirklichkeit abbilden.
SZ: Zum Beispiel?
Lillo: Alle Kinder beim FC Barcelona lernen, den Ball möglichst mit dem Fuß anzunehmen, der von dort, wo der Ball herkommt, weiter entfernt ist. Warum? Weil man so das eigene Sichtfeld erweitert, die eigenen Auswahlmöglichkeiten erhöht und im Idealfall eine Art Schmetterlingseffekt erzielt. Wenn alle Spieler wissen, dass der Ball vom Mitspieler mit dem entfernten Fuß angenommen wird und diese Tatsache mit dem Positionsspiel in Verbindung gebracht wird, entsteht Tempo. Wenn du den Ball aber mit dem anderen Fuß annimmst, spielst du ihn entweder in die Richtung zurück, aus der er kam - oder du brauchst mehr Ballkontakte und mehr Zeit, um das Spiel in die andere Richtung zu lenken.
SZ: Sie haben mal gesagt, jeder Spieler sei 'eine taktische Tatsache'...
Lillo: ... damit meine ich, dass jeder Spieler bereits vorgeformt ist, dass er eine bestimmte Spielweise in sich trägt. Das bedeutet, dass nicht jeder gute Spieler automatisch zum FC Barcelona wechseln kann. Auch Barcelona braucht Spieler, die zur Spielidee passen.
SZ: Welche Rolle spielen denn die jüngsten Zugänge bei Barcelona?
Lillo: Sie sollen Tugenden potenzieren, die schon vorhanden sind. Pedro und Villa sollten etwa die vier gegnerischen Verteidiger fixieren, indem sie sich zwischen Außen- und Innenverteidigern positionieren. Gleichzeitig lag das Augenmerk auf kurzen Pässen im Mittelfeld. Deshalb brauchte Barcelona schnelle Spieler, die gut in den freien Raum sprinten: Alexis Sanchez und Cesc Fabregas. Cesc hat das sehr gut interpretiert. Er entfernt sich immer weiter von der kreativen Zone und ist dem Tor immer näher.
SZ: Sie halten Andrés Iniesta für den besten Spieler der Welt. Warum?
Lillo: Der Spieler, der die besten Einzelaktionen ausführt, ist Lionel Messi. Aber der beste Fußballer der Welt ist Iniesta. Ohne Frage. Es gibt Dinge, die Xavi macht und Iniesta auch. Aber es gibt Dinge, die Iniesta macht und die Xavi nicht kann. Haben Sie mal gesehen, wie er den Ball bei der Ballannahme immer vom Gegner wegtropfen lässt? Wie er sich in Eins-gegen-eins-Situationen federgleich um den Gegner herumwindet? Einmalig. Als ob er tanzen würde.
SZ: Der FC Barcelona strebt nach Perfektion, dennoch lag der Klub in dieser Saison zwischenzeitlich mal zehn Punkte hinter Real Madrid zurück. Wie können Sie das erklären?
Lillo: Durch einen Faktor, den man Zufall nennt. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Zufall ein Resultat verändert, ist im Fußball größer als in anderen Kollektivsportarten. Resultate sind nicht immer zu beherrschen, bei der WM 2010 wäre Spanien fast an Paraguay gescheitert. Der Fußball ist und bleibt ein Sport, bei dem du 1:0 gewinnen kannst, ohne die Mittellinie zu überqueren.
SZ: In Deutschland erinnert man sich noch immer an Barcelonas 7:1 aus dem Rückspiel gegen Bayer Leverkusen. Danach gab es die Debatte um die Frage, ob Leverkusen nicht zu körperlos gespielt habe. Gurus wie Rudi Völler und Franz Beckenbauer fanden, man hätte ruhig mal dazwischenhauen können.
Lillo: Der Respekt vor solchen Spielern gebietet, dass ich es bei dieser Formulierung bewenden lasse: Diese Ansicht überrascht mich sehr. Ich habe für dieses Gespräch ja meine Reise durch die Geschichte des Weltfußballs unterbrochen, ich untersuche den Fußball der 30er, 40er, 50er Jahre und so weiter...Wissen Sie, welche Elf mich am ehesten ans heutige Barcelona-Team erinnert?
SZ: Brasiliens WM-Elf von 1970?
Lillo: Falsch. Deutschlands 72er-Mannschaft! Ich bin vor Staunen fast erschrocken! Was konnte man gegen diese Generation ausrichten, die als Europameister Weltmeister wurde und dann noch ein EM-Finale erreichte? Gehen Sie mal die Namen durch: Maier, Netzer, Müller, Overath, auch wenn er die EM nicht spielte, Beckenbauer selbst...Sogar Schwarzenbeck hatte eine ausgezeichnete Spieleröffnung! Und mir war völlig unbekannt, mit wie viel praktischer Vernunft sich Berti Vogts ins Offensivspiel einschaltete. Oder wie immer ein dritter Mann da war, damit Müller den Ball abgeben konnte. Dieser deutschen Elf den Ball abzunehmen, war so schwierig wie heute dem FC Barcelona. Deshalb sage ich ja: Wahrscheinlich hätte Beckenbauer damals gegen niemanden lieber gespielt als gegen ein Team, das, wie Sie sagen, dazwischen haut. Denn das heißt ja auch: am Rande der Legalität, was auf Fouls und Hinausstellungen hinausläuft.
SZ: Sie würden also eher Bundestrainer Joachim Löw Recht geben, der meint, dass man gegen die spanische Nationalelf nur schön spielend gewinnen kann?
Lillo: Ja, grundsätzlich finde ich, dass sich der deutsche Fußball an seiner Geschichte der Jahre 1972 bis 1976 orientieren sollte. Trotzdem: Die einzige Formel, die mir einfällt, um gegen Spanien die Lage zu beherrschen, wäre, Iniesta, Xavi, Fabregas und Busquets einzubürgern. Aber selbst dann blieben noch Xabi Alonso, Silva, Cazorla und Thiago übrig.

anton 1983 napisao:fala BRENO! Daj prevedi!


anton 1983 napisao:Ne znam jel bu Realu gore to kaj oni igraju između nas sa barcom ili nama kaj prije njih igramo sa bvB-om...Mislim da ipak njihova tekma bu više imala utjecaja na rasplet u Lp nego naša sa bvB-om i u pozitivnom i negativnom smislu...

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